Berufsfelder

In welche Berufsfelder mündet ein Abschluss in Wirtschaftschemie und wie sind die Berufsaussichten?

Allgemein sollte man in Betracht ziehen, dass es sich um ein generalistisches Studium handelt, welches die Möglichkeit eröffnet, sich Kompetenzen und Wissen aus zwei verschiedenen Fächern anzueignen.
Generell werden Wirtschaftschemiker überall dort gebraucht, wo Wirtschaft und chemisches Wissen zusammentreffen, daher sind vielfältige Einsatzbereiche denkbar.
Diese liegen vor allem in der chemischen beziehungsweise pharmazeutischen Industrie oder benachbarten Branchen. Wirtschaftschemiker werden gern als Forschungs- und Entwicklungscontroller (zum Beispiel für Risikoanalysen) eingesetzt, ebenso in den Schnittstellenbereichen Produktion (z.B. Anlagenleiter), Marketing, Einkauf oder Vertrieb (zum Beispiel als Vertriebsmanager). Für die Funktion eines Produktmanagers kommen sie ebenso in Frage, wie für Aufgaben auf mittleren und höheren Managementebenen. Eine Nachfrage gibt es auch in strategischen Querschnittsbereichen wie Unternehmenskommunikation, Customer-Relationship-Management oder interner Beratung.
Jenseits dieser Branchen ist es ebenfalls möglich, Funktionen in Politik und Verwaltung auszufüllen, in denen chemisches Knowhow gebraucht wird. Dies kann auch zum Beispiel im Öffentlichen Dienst sein, wo Prüfungsaufgaben zum Beispiel bezüglich chemischer Anlagen wahrgenommen werden.
Selbstverständlich ist auch eine Lehr- und Forschungstätigkeit an Hochschulen im Portfolio der potenziellen Einsatzbereiche.